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Linksjugend [’solid] Bayern
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5 Gedanken zu „Kontakt

  1. Wo findet sich der Beschluss des Parteivorstandes? Wie luetat er genau?Wider den Pakt mit der SozialdemokratieAufruf zur LL-Demonstration in BerlinWir, die Linksjugend [’solid] Hamburg, distanzieren uns ausdrfccklich vom Aufruf „Rosa & Karl“, den unsere Bundesorganisation gemeinsam mit den Falken, den Jusos, der DGB-Jugend, den Naturfreunden Berlin den JungdemokratInnen/Junge Linke Berlin und HaSchomer Hatzair Berlin unterzeichnet hat. Wir fordern alle GenossInnen von Linksjugend [’solid] auf, mit uns an der traditionellen LL-Demo am 13. Januar 2013 teilzunehmen und dort gemeinsam mit der audferparlamentarischen Linken der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts durch die Sozialdemokratie zu gedenken.Emanzipatorisch? Karrieristisch und rechts.Manchmal – gar nicht so selten wie man vermutet – ist es bei den Kleinen wie bei den Grodfen: Unter dem Vorwand, sich von realen oder angeblich „stalinistischen“ oder „maoistischen“ Positionen distanzieren zu wollen, macht man es sich im Schodf der Herrschenden gemfctlich. Schaut man genauer hin, kommt zusammen, was zusammen gehf6rt.In der Linksjugend [’solid] betreiben madfgeblich die Nachwuchsfunktione4re der Emanzipatorischen Linken und des forum demokratischer sozialismus (fds) – auch wenn sie sich anders nennen oder offiziell nicht so auftreten – gemeinsam einen solchen Anne4herungskurs an die offizielle Sozialdemokratie. Die Kipping-Jugend und der „BAK Shalom“ kooperieren in vielen Bereichen vorzfcglich – nicht nur postenorientiert, sondern zunehmend scheinbar auch in Fragen der politischen Positionierung.Auch zwischen den genannten Strf6mungen bei Linksjugend [’solid] und z.B. den Jusos oder den Naturfreunden sind die inhaltlichen Differenzen gar nicht allzu grodf. Der LAK „Shalom“ in Berlin rief mit den Naturfreunden gemeinsam zu Demonstrationen auf. Die Jusos Berlin forderten angesichts des jfcngsten Gaza-Kriegs unverblfcmt „Solidarite4t mit Israel!“ und gaben der Hamas die Schuld ffcr den Konflikt, we4hrend der BAK „Shalom“ erkle4rte, Gaza von der Hamas „befreien“ zu wollen. Zudem beffcrworten die Berliner Jusos sogar einen Milite4rschlag gegen den Iran. Eine Forderung, die vom langje4hrigen Sprecher des BAK „Shalom“ ebenfalls schon vor Jahren vertreten wurde. Mit der audfenpolitischen Staatsre4son brechen diese NachwuchsparlamentarierInnen ebenso wenig wie mit dem ideologischen Erbe der SPD, deren rechte Protagonisten schon vor 1914 die „zivilisatorische“ Wirkung der Kolonialpolitik gutgeheidfen haben.Aber auch die weitestgehend „antideutschen“ Positionen des Aufrufs „Rosa & Karl“ verdeutlichen, wohin die Reise politisch geht. BankenkritikerInnen, wie z.B. Oskar Lafontaine und Sahra Wagenkecht es sind, werden mit Rassisten und Faschisten gleichgesetzt, die die „faulen Griechen“ ffcr die derzeitige Krise des Kapitalismus verantwortlich machen. Kapitalismus wird nur abstrakt abgelehnt, das personalisierte Kapital, wie Josef Ackermann z.B., aber von jeder Verantwortung ffcr sein Handeln freigesprochen. Marx wird von den Ffcdfen auf den Kopf gestellt, damit man sich im Bestehenden bequem einrichten kann und sich blodf nicht mit dem Klassenkampf befassen muss, der von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht Tag ein Tag aus propagiert wurde.Instrumentalisierung des Gedenkens an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: die rot-rote RegierungsoptionEs ist nicht das erste Mal, dass insbesondere Rosa Luxemburg instrumentalisiert wird, um Linke zu diskreditieren. Ganz davon abgesehen, dass ffcr Rosa Luxemburg das Parteiprogramm der damaligen SPD die Grenze ffcr „die Freiheit der Andersdenkenden“ darstellte, wird diese immer dann ins Feld geffchrt, wenn sozialdemokratische Positionen gegenfcber klassischen linken Positionen Eingang in die Debatten finden sollen.Dass dies mit Luxemburgs theoretischem Werk und ihrer Praxis herzlich wenig zu tun hat, zeigt ein Blick auf die im heutigen sozialdemokratischen Erinnerungsdiskurs weniger bis gar nicht zitierten Passagen des Luxemburgischen Werks: kein Wort fcber den Imperialismus, den Klassenkampf, kein Wort von der jahrelangen Kritik an der bfcrgerlichen Demokratie oder der Rechtsentwicklung der Sozialdemokratie, an deren staatstreue bfcrgerlich-angepasste Linie, ffcr die die SPD ihren linken Flfcgel im wahrsten Sinne des Wortes ans Messer lieferte.Es spottet zudem jeder kritischen Geschichtsauffassung, mit der Jugendorganisation der Mf6rder Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts auf die Stradfe zu gehen, um ihnen zu gedenken. Dass die Jusos tatse4chlich meinen, „Die Sozialdemokratie aber auf historische Verse4umnisse zu reduzieren“, greife „zu kurz“, ist blanker Hohn auf das Wirken Rosas und Karls. Die Geschichte der Sozialdemokratie in Form der SPD (und damit auch der Jusos) ist eine einzige Abkehr vom Ziel einer befreiten und der Stabilisierung der bfcrgerlichen Gesellschaft: von der Zustimmung zu den Kriegskrediten und die Zerschlagung der Novemberrevolution fcber den „Radikalenerlass“ (Berufsverbote) unter SPD-Bundeskanzler Willy Brandt bis zum Kosovokrieg, Afghanistan-Krieg und zu den Hartz-Gesetzen unter Gerhard Schrf6der – um nur einige Beispiele aufzuffchren, die insbesondere aus den Bundesle4ndern erge4nzt werden kf6nnten, in denen DIE LINKE mit der SPD regiert oder regiert hat.Die „alternative“ Gedenkdemo von Linksjugend [’solid], den Jusos und Co entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ein Testlauf ffcr eine rot-rote Kooperation auf der Ebene der Jugendorganisationen und das Gedenken als eine Instrumentalisierung ffcr ein regierungsfe4higes politisches Projekt. Um dieses zu realisieren sind die letzten linken Institutionen in der Bundesrepublik freilich nur ein Klotz am Bein, den man loswerden muss.LandessprecherInnenrat der Linksjugend [’solid] Hamburg, 9.12.2012

  2. Hey,
    bin vor kurzem nach Augburg gezogen und bin gerade noch bei der Linksjugend RLP eingetragen, wie kann ich denn zum Landesverband Bayern wechseln?
    Gruß – Tom

  3. Hallo ,
    ich hätte eine Frage .
    Existiert noch die Gruppe Bayreuth / Kulmbach , wenn ja warum ist deren Webauftritt so veraltet? Falls die Gruppe noch besteht würde ich mich dort gerne engagieren & diese wieder mit beleben.

    solidarische Grüße
    Simon Bauer

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